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"Dr. med. Mabuse" – Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe wird 40!

12.09.2017 15:20
"Dr. med. Mabuse", die Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, wurde vor 40 Jahren als links-spontaneistisches Fachschaftsblatt von Frankfurter Medizinstudierenden gegründet und war eigentlich nur für ein paar Semester konzipiert. Doch durch die Aufbruchstimmung Ende der siebziger Jahre fanden sich bald Mitstreiter in fast allen Universitätsstädten mit medizinischen Fakultäten.

Der Gesundheitstag 1980 in Berlin mit 10.000 Teilnehmern aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens, auf dem u.a. zum ersten Mal die Beteiligung der Ärzteschaft an den Verbrechen der Nationalsozialisten thematisiert wurde, gab der Zeitschrift dann einen neuen Schwung und verbreiterte auch die Leserbasis.

Die Ursprungsidee, auch andere Beschäftigte im Gesundheitswesen mit einzubeziehen, wurde aber erst Mitte der Achtziger mit der Gründung einer Krankenpflege-Redaktion mit Leben erfüllt. Dass diese größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen das studentische Projekt aktiv aufmischte und bis heute als ehrenamtliche Pflegeredaktion arbeitet, hat nicht nur die Leserbasis erweitert, sondern der Zeitschrift auch das Überleben gesichert.

Inzwischen wird "Dr. med. Mabuse" von vielen Menschen im Gesundheits- und Sozialwesen gelesen, die ihre eigene Arbeit in größeren Zusammenhängen reflektieren. Das Blatt ist unabhängig von der Einflussnahme durch Verbände, Parteien oder der Pharmaindustrie, betont der Mabuse-Verlag in einer Pressemitteilung zu 40. Geburtstag. Mit Hintergrundinformationen und aktuellen Berichten zu den Themen Gesundheits- und Sozialpolitik, Kranken- und Altenpflege, Demenz, Psychiatrie, Ethik, Ausbildung und Studium, Medizingeschichte, Medizinische Versorgung in anderen Ländern u.v.a.m. erreicht sie mittlerweile 30.000 Leserinnen und Leser.

"Dr. med. Mabuse" wird geschrieben von und für Menschen, die für ein solidarisches und humanes Gesundheitswesen eintreten. Viele Themen, die von "Dr. med. Mabuse" originär aufgegriffen wurden – wie Hierarchien im Krankenhaus, Medizin im 3. Reich, Ökologie und Gesundheit – sind längst Teil öffentlicher Debatten geworden. Gleichwohl sei das Konzept, für alle zu schreiben, die mit dem Thema Gesundheit zu tun haben, immer noch einzigartig in unserer Presselandschaft. In einer Zeit, in der die Gesundheitsversorgung immer stärker von wirtschaftlichen Faktoren bestimmt werde, sei ein berufsübergreifendes Reflektieren und Handeln in Richtung eines solidarischen Gesundheitswesens – für Professionelle und Patienten – aus Sicht der Redaktion notwendiger denn je, so der Verlag.

Zehn Jahre jünger als die Zeitschrift selbst ist der Mabuse-Verlag, der mit rund 40 Neuerscheinungen pro Jahr engagierte und kritische Sachbücher, wissenschaftliche Reihen, Cartoons und Erfahrungsberichte von Patienten herausgibt. Besonders erfolgreich in den letzten Jahren waren Titel zu den Themen Demenz, Sterben und Tod sowie Kinderfachbücher, die sich u.a. mit dem Thema "Kinder psychisch kranker Eltern" beschäftigen.

Das dritte Standbein des Projektes ist seine Online-Buchhandlung: Der Mabuse-Buchversand ist mittlerweile eine gut verankerte Fachbuchhandlung für alle Gesundheitsberufe und gleichzeitig Partnerbuchhandlung des Deutschen Hebammenverbandes.

"Dr. med. Mabuse" feiert den 40. Geburtstag am 22. September im Frankfurter Ökohaus.

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