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Ideen zum Thema „Heimvorteil für mehr Gesundheit“ gesucht

31.08.2017 16:06
Der Countdown läuft: Noch bis zum 30. September 2017 können Bewerber ihre Unterlagen zum Ideenwettbewerb „Heimvorteil für mehr Gesundheit“ des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek) und seiner sechs Mitgliedskassen einreichen. Gesucht werden innovative Vorschläge zur Gesundheitsförderung von Pflegeheimbewohnern. Zur Bewerbung aufgerufen sind insbesondere stationäre Pflegeeinrichtungen, Pflegekräfte, Pflegebedürftige, ihre Angehörigen und ehrenamtlich Tätige. Der vdek verzeichnet bereits 117 Einsendungen, 41 davon stammen von Pflegeheimbewohnern und Angehörigen.

Mit ihrem Ideenwettbewerb suchen die Ersatzkassen und der vdek neue Gesundheitsangebote, die gezielt auf die Bedürfnisse der Bewohner zugeschnitten sind. Denkbare Themen sind u. a. „Bewegung“, „Ernährung“, „geistige Fitness“, „beschützt fühlen“ und „Schönes erleben in der Gemeinschaft“. Die drei besten Vorschläge werden bei der Umsetzung mit insgesamt 90.000 Euro gefördert, zudem unterstützen Fachexperten bei der Verwirklichung der Ideen mit professionellem Know-how. Maßgebliche Kriterien bei der Bewertung der eingereichten Vorschläge sind nach Angaben des Verbandes deren Bedarfsgerechtigkeit, Qualität und Niedrigschwelligkeit.

Mehr Informationen zum Wettbewerb sowie Kontaktdaten für Nachfragen gibt es auf der „Heimvorteil“-Website www.ideenwettbewerb-heimvorteil.de sowie unter Telefon 0 30/20 08 96 82 90 (Mo. 9:00 – 11:00, Mi. 11:00 – 13:00, Do. 15:00 – 17:00 Uhr). Der vdek stellt das Projekt zudem auf seiner Internetseite vor: www.vdek.com/vertragspartner/Praevention/wettbewerb-heimvorteil.html.

Hintergrund:
Mit dem Wettbewerb „Heimvorteil für mehr Gesundheit“ setzen die Ersatzkassen und der vdek ein Ziel des Präventionsgesetzes (PrävG) von 2015 um. Das Gesetz sieht u. a. vor, dass die Pflegekassen den Pflegeeinrichtungen Beratungsangebote zur Gesundheitsförderung anbieten und sie bei der Umsetzung der Maßnahmen unterstützen. Welche Maßnahmen die Pflegekassen unterstützen dürfen, ist im „Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen“ des GKV-Spitzenverbandes festgelegt. Für Gesundheitsförderung und Primärprävention geben die gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen pro Jahr mehr als 500 Millionen Euro aus. Der mit rund 300 Millionen Euro größte Teil davon kommt der Gesundheitsförderung in Lebenswelten („Settings“) wie Kitas, Schulen, Kommunen und Betrieben sowie Pflegeeinrichtungen zugute. In den Versorgungsbereich Pflegeeinrichtungen investieren die Kassen 0,31 Euro je Versicherten und Jahr. 2017 entspricht das rund 20 Millionen Euro.

Bild: vdek

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