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Berliner Pflegekonferenz 2017

13.01.2015 12:30
Der historisch bedeutsame Tag des 9. November und das stimmungsvolle alte Hafengebäude bildeten den Rahmen für die Veranstaltung der 4. Berliner Pflegekonferenz 2017 im Westhafen Event & Convention Center (WECC). Herzlich und mit einer gespannten Erwartungshaltung wurde spectrumK-Geschäftsführer Yves Rawiel durch das Publikum und Moderatorin Amelie Fried auf der Bühne begrüßt. Rawiel gab mit einem Ausblick auf das facettenreiche Programm der zwei Veranstaltungstage sowie der Begrüßung der BeNeLux-Staaten und Mecklenburg-Vorpommern als Partnerländer den Startschuss für die Konferenz, die sich als interdisziplinäres Dialogforum präsentierte.

Termindetails

Wann

09.11.2017 um 09:00 bis
10.11.2017 um 16:00

Wo

Westhafen Event & Convention Center, Berlin

Kontakttelefon

+49 30 21 23 36 154

Termin übernehmen

>> Yves Rawiel schaute zuerst noch einmal kurz in das Jahr 1989 zurück, bevor sich der Blick nach vorne richtete; auf eine vielleicht auch als historisch zu bezeichnende Entwicklung, die in der Pflege ihren Weg begonnen, jedoch noch lange nicht abgeschlossen hat. Dafür hatten sich Menschen aus ganz Deutschland nach Berlin bewegt, um, inspiriert von Fach-Diskussionen und Best Practice-Beispielen, selbst etwas in der Pflege zu bewegen und diese für die Zukunft besser aufzustellen. Dazu gehörten, betonte Rawiel, selbstverständlich auch die pflegenden Angehörigen.

Der Vereinsamung vorbeugen

Diese spielten auch bei der Frage nach der Schaffung altersgerechter Lebensräume und Pflegestrukturen eine Rolle, so Rawiel und lenkte das Scheinwerferlicht damit auf das gemeinsame Positionspapier von spectrumK und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGb) „Pflege in der alternden Gesellschaft“, das auf der Berliner Pflegekonferenz vorgestellt wurde und die Rolle der Kommune fokussiert. Dieses Thema war auch Dr. Henning Scherf ein großes Anliegen und als Repräsentant dieser alternden Gesellschaft machte sich der Bürgermeister der Hansestadt Bremen a.D., der mittlerweile 79-jährig selbst in einer Pflegewohngemeinschaft lebt, für ein nachbarschaftliches, generationenübergreifendes Wohnkonzept stark.

Als „grausam“ bezeichnete er die Einsamkeit, in der alleinstehende, ältere Menschen oft zurückblieben und nicht selten verwahrlosten. Die hier potenziell unterstützenden Quartiersmanager wären zunehmend von Stellenkürzungen betroffen. Das dürfe sich Deutschland nicht leisten, war er sich sicher. „Das Thema ist dramatisch. Die Lage ist extrem“, waren seine ernst artikulierten Worte, die sich auch auf den Pflegenotstand bezogen. Er legte hierbei besonderes Gewicht auf das Bildungsniveau der Pflegefachkräfte, das für ihn bei den komplexen Anforderungen in der Pflege von großer Bedeutung ist. Auch die Stärkung des ambulanten Sektors war ihm ein großes Anliegen, da sich dies positiv auf die Gesunderhaltung auswirke, wie er am Beispiel der Niederlande und den skandinavischen Ländern deutlich machte.

Dilek Kolat

Aus dem Roten Rathaus kam die „erste Pflegesenatorin“, Dilek Kolat (Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung in Berlin), die mit dem bundesweiten Novum einer eigenständigen Einheit Pflege im Senat aufwarten kann....

weiterlesen in der neuen Ausgabe der "Monitor Pflege" (Ausgabe 05/2017) auf Seite 9.

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„Monitor Pflege“ versteht sich als unabhängiges, umfassendes und interdisziplinäres Fachorgan für das gesamte Themenfeld Versorgung, Management und Forschung in der Pflege. Die Zeitschrift, die in Kooperation mit dem Deutschen Pflegerat, spectrumK und der Schlüterschen publiziert wird, will für die Pflege in Deutschland eine bessere Wahrnehmung im Gesundheitssystem erreichen. Die Herausgeberschaft übernimmt Prof. Dr. Reinhold Roski, die Chefredaktion wird von Peter Stegmaier geleitet.

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