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Editorial

05.04.2008 19:15
Pflege mit Priorität

>> Titelinterview mit Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und
Demografie des Landes Rheinland-Pfalz

„Die Bedeutung des Themas Pflege zeigt sich bereits darin, dass sich mit der „Pflege“ in meinem Haus drei Abteilungen beschäftigen.“ So Ministerin Bätzing-Lichtenthäler im Titelinterview. Eine Abteilung ist für die Pflege im Krankenhaus und die Landespflegekammer zuständig, eine für die Themen rund um die Pflegeausbildung und die Fachkräftesicherung, und die dritte für grundsätzliche Fragen zur Langzeitpflege einschließlich der Pflegeversicherung unter Angebotsstrukturen. Das ist typisch für die Pflege. Sie ist eine Schnittstelle zwischen den verschiedenen Fachgebieten, Ressorts und Sektoren des Gesundheitswesens. Zusätzlich gibt es im Ministerium in Rheinland-Pfalz noch eine interdisziplinäre Kompetenzstelle für Innova- tionen und Zukunftsfragen der pflegerischen Versorgung. Lesen Sie mehr über diesen integrativen Ansatz mit ressortübergreifender Zusammenarbeit, übrigens auch sehr stark in der Kooperation mit den jeweiligen Kommunen, in dem interessanten und faktenreichen Gespräch mit der Ministerin. Es lohnt sich.

Interview mit Barbara Klepsch, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz

„Pflegekräfte verdienen eine größere gesellschaftliche Wertschätzung“, sagt Barbara Klepsch im Interview. Dazu gehört für sie auch eine angemessene Bezahlung. Nur so könne der Beruf attraktiver wer- den, um Menschen für die Pflege zu gewinnen.

Aktuelles vom Deutschen Pflegetag 2019

Vom 14. bis 16. März 2019 fand der deutsche Pflegetag in Berlin statt. Wir berichten ganz aktuell von den dort diskutierten Themen: z.B. von den Auswirkungen der Pflegestärkungsgesetze, den Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel, der Konzertierten Aktion Pflege und der Rolle privater Pflegeheimbetreiber.

Aktuelle Studien

Die Stiftung Münch hat ihre Studie „Pflege in anderen Ländern: Vom Ausland lernen?“ zur Situation in Großbritannien, den Niederlanden, Schweden und Kanada vorgelegt. Auf S. 14 f. erfahren Sie genaueres. Die Bertelsmann-Stiftung präsentiert mit dem Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos die Studie „Perspektive Pflege – Finanzentwicklung der Sozialen Pflegeversicherung“. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass wir im Jahr 2045 5 Millionen Leistungsempfänger der Pflegeversicherung haben werden, 2017 waren es 3,3 Millionen. Damit müssen wir uns auseinandersetzen.

Wissenschaftlicher Beitrag

Schaefer setzt sich mit den Erwartungen und der Realität der Versorgung von Pflegebedürftigen auseinander. Sie betont, dass es sich dabei um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe handelt, die eine differenzierte Auseinandersetzung mit den Betroffenen und den Beteiligten, einschließlich der Pflegenden und der Ärzte, und ein abgestimmtes Herangehen erfordert. Pflege und Betreuung sollten immer individuell angepasst werden und den Rechten und Erwartungen der Einzelnen Rechnung tragen. Selbstverständlich gehören auch Kosten-Nutzen-Abwägungen dazu und in Zukunft mit Sicherheit geeignete digitale Lösungen. Ein guter Gesamtüberblick zu dieser großen Aufgabe. Ich wünsche Ihnen einen schönen Frühling und wieder interessante Lektüre mit vielen Informationen, die Sie für Ihre Arbeit nutzen können. <<

Mit herzlichen Grüßen

Ihr
Professor Dr. Reinhold Roski
Herausgeber „Monitor Pflege“

Artikelaktionen
Aktuelle Ausgabe

„Monitor Pflege“ versteht sich als unabhängiges, umfassendes und interdisziplinäres Fachorgan für das gesamte Themenfeld Versorgung, Management und Forschung in der Pflege. Die Zeitschrift, die in Kooperation mit dem Deutschen Pflegerat, spectrumK und der Schlüterschen publiziert wird, will für die Pflege in Deutschland eine bessere Wahrnehmung im Gesundheitssystem erreichen. Die Herausgeberschaft übernimmt Prof. Dr. Reinhold Roski, die Chefredaktion wird von Peter Stegmaier geleitet.

Mediadaten

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