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Deutsches Pflege Forum - Vortrag am 9. September 2015, Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek)

19.06.2015 18:00
Vortrag am 9. September 2015, 18.00 Uhr Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek) „Ersatzkassen als Partner der Pflege: Vergütung – Zusammenarbeit - Herausforderung der Zukunft“ Ort: Einsteinsaal, Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am Gendarmen-markt, Jägerstrasse 22 – 23, 10117 Berlin

Vortrag am 9. September 2015, 18.00 Uhr

Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek)

„Ersatzkassen als Partner der Pflege:

Vergütung – Zusammenarbeit - Herausforderung der Zukunft“

Ort: Einsteinsaal, Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am Gendarmen-markt, Jägerstrasse 22 – 23, 10117 Berlin

 

Vor 20 Jahren wurde die soziale Pflegeversicherung als fünfte Säule der sozialen Sicherung eingeführt. Das war ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung der sozialen Sicherungssysteme in Deutschland. Aktuell beziehen etwa 2,6 Millionen Menschen Leistungen der sozialen Pflegeversicherung, die Pflegekassen bringen dafür rund 24,2 Milliarden Euro auf. Als größte Kassenart in Deutschland stehen die Ersatzkassen von Beginn an dafür ein, die solidarisch finanzierte Pflegeversicherung im Sinne der Versicherten weiterzuentwickeln und sie finanziell zukunftsfest zu gestalten.

Die soziale Pflegeversicherung ist ein Erfolgsmodell und es gilt, für die Zukunft schnelle und sachgerechte Antworten auf die demografischen Herausforderungen zu finden. Mit dem Ersten Pflegestärkungsgesetzes (PSG I) wurden hier bereits wichtige Schritte getan. Die Anhebung und die Ausweitung der Leistungsansprüche insbesondere für dementiell Erkrankte waren wichtige Eckpunkte. Und wenn nun mit dem Zweiten Pflegestärkungs-gesetzes (PSG II) die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs gesetzlich fixiert wird, wird damit die langjährige Forderung der Ersatzkassen umgesetzt.

Unabhängig davon bleiben weiterhin große Herausforderungen bestehen. Um zukünftig dem Wunsch pflege- und hilfsbedürftiger Menschen, möglichst lange im vertrauten Umfeld zu leben, noch besser gerecht zu werden, muss die Zusammenarbeit zwischen Pflegekassen und Kommunen im Rahmen ihrer jeweiligen Zuständigkeiten deutlich weiter ausgebaut werden. Eine reine Verlagerung von Finanzverantwortung ist hier ganz sicher kein geeigneter Lösungsansatz.

Als „Sachwalter ihrer Versicherten“ wollen die Ersatzkassen eine hohe Qualität der pflegerischen Versorgung. Neben effektiven Qualitätssicherungssystemen spielen hierbei die Vergütungsverhandlungen mit den Pflegeeinrichtungen eine zentrale Rolle. Die Ersatzkassen engagieren sich in diesen Verhandlungen mit den rund 25.700 ambulanten und (teil-)stationären Einrichtungen, um einerseits die Versicherten vor finanzieller Überforderung zu schützen und andererseits den Einrichtungen eine angemessene Personalausstattung und Entlohnung der Fachkräfte zu ermöglichen.

Ulrike Elsner, Jahrgang 1965, Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Augsburg und Freiburg, Referendariat in Berlin und Seattle. Seit Juli 2012 Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (ehemals VdAK/AEV); zuvor seit 2008 Leiterin der Abteilung Ambulante Versorgung und Vertreterin des Vorstandes; von 2004 bis 2008 Leiterin der VdAK/AEV-Landesvertretung Sachsen und von 1994 bis 2004 Referentin und Referatsleiterin Verträge in der der VdAK/AEV-Landesvertretung Berlin.

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