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Clusterkonferenz "Zukunft der Pflege"

04.06.2018 15:51
Mit dem Cluster "Zukunft der Pflege" verstärkt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Anwendung neuer Technologien in der Pflege. Zentraler Aspekt ist dabei der Transfer von neuen Erkenntnissen aus der Wissenschaft in den Pflegealltag.

Die Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis ist dafür die Grundlage. Auf der 1. Clusterkonferenz "Zukunft der Pflege" treffen sich vom 4. bis 6. Juni 2018 über 200 Akteure in Oldenburg, um sich über den Entwicklungsstand neuer Technologien und ihre Anwendungsmöglichkeiten zu informieren und auszutauschen.

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek sagte anlässlich der Konferenz: "Wir können menschliche Zuwendung und technologische Innovationen vereinen. Gerade in der Pflege sehen wir ein großes Potenzial, um mit innovativer Technik das Leben der Menschen zu verbessern - dies gilt für die Pflegebedürftigen ebenso wie für die Pflegenden. Pflegefachkräfte und pflegende Angehörige werden entlastet und die Lebensqualität von pflegebedürftigen Menschen wird verbessert."

In den letzten Jahren wurden viele innovative Technologien entwickelt, die insbesondere in der Pflege Verbesserungen bewirken können und auf der Konferenz vorgestellt werden. In einer real nachgebildeten 2- Zimmer- Wohnung können alltagstaugliche Pflegeinnovationen, wie eine intelligente Medikamentenbox oder sensorische Sturzerkennung, ausprobiert werden. Zudem wird ein neu entwickelter Roboterarm vorgeführt, der als "dritte Hand" Pflegekräfte bei schwierigen Tätigkeiten unterstützt. Daneben wird ein virtuelles Pflegezimmer präsentiert, das mittels Virtual Reality Brillen erlebbar und für die Aus- und Weiterbildung von Pflegekräften genutzt werden kann.

Die 1. Clusterkonferenz findet im OFFIS - Institut für Informatik in Oldenburg statt. Dort präsentieren sich auch die vier Anfang 2018 in Freiburg, Nürnberg, Berlin und Hannover neu etablierten Pflegepraxiszentren. Das BMBF wird mit weiteren Konferenzen  den Dialog zwischen allen in der Pflege Beteiligten verstärken und so den Transfer und Austausch über den Einsatz von Pflegetechnologien beschleunigen.

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