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Corona-Krise: VdPB startet Meldeplattform für Fachkräfte

24.03.2020 10:27
In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) stellt die Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) ab sofort eine Meldeplattform für Freiwillige zur Verfügung. Dort können sich Pflegefachpersonen und -hilfskräfte, Medizinische Fachangestellte, Medizinisch-technische Radiologie- sowie Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentinnen und -assistenten registrieren, die aktuell nicht in ihren Berufen tätig sind oder Kapazitäten frei haben und nicht zu einer Risikogruppe gehören. Gesundheitsministerin Melanie Huml wandte sich mit einem entsprechenden Aufruf an die Berufsgruppen, während die VdPB die Meldeplattform einrichtete.

Unter www.pflegepool-bayern.de können Fachkräfte unkompliziert ihre Daten hinterlassen, wenn sie einsatzbereit sind. Die Daten werden ausschließlich zum Zweck der Bekämpfung der Corona-Pandemie gespeichert und auf konkrete Anforderung weitergegeben. Im Bedarfsfall setzten sich die örtlichen Stellen direkt mit den Fachkräften in Verbindung und vermittelten den Einsatzort, teilt der VdPB mit. Das StMGP weist ausdrücklich darauf hin, dass im Falle des Einsatzes der aktuelle Arbeitsvertrag bestehen bleibt und die Freiwilligen zu diesem Zweck (auf der Basis geltenden Rechts oder einer in Kürze zur Verabschiedung vorgesehenen gesetzlichen Regelung) unter Lohnersatz bzw. Lohnfortzahlung freigestellt werden. Der Einsatz soll ausschließlich während der Corona-Pandemie andauern.

„Derzeit ist nicht sicher absehbar, wie sich die Pandemie weiterentwickeln wird. Es ist wichtig, dass wir auf große Herausforderungen vorbereitet sind. Deshalb bitte ich alle Pflegefachkräfte, alle Pflegehilfskräfte sowie Medizinisch-technische Assistenten (MTRA, MTLA) und Medizinische Fachangestellte (MFA), die aktuell nicht in diesem Beruf arbeiten und keiner Risikogruppe angehören, um Unterstützung“, so Ministerin Huml am Montag. Für die VdPB ist die Unterstützung an dieser Stelle selbstverständlich. VdPB-Präsident Georg Sigl-Lehner unterstrich den Appell der Ministerin und ergänzte: „Jetzt gilt es, alle Kräfte zu bündeln und alle Ressourcen zu mobilisieren, um den Kollaps der Gesundheits- und pflegerischen Versorgung abzuwenden. Wir hoffen, dass wir mit der Bereitstellung der Plattform die Kapazitäten schnell und unbürokratisch dort erweitern können, wo sie gebraucht werden.“

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