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"Zeitnahe Entlastung" notwendig

08.08.2018 08:07
Mehr Personal an Kliniken – und das so schnell wie möglich, das fordern die streikenden Pflegefachpersonen am Uniklinikum in Essen und an der der Uniklinik Düsseldorf in ihren seit dem 6. August unbefristeten Streiks. „Eine Änderung der Personalvorgaben frühestens zum 1. Januar 2020 ist nicht akzeptabel. Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten seit Jahren am Limit. Es muss deshalb dringend zeitnah etwas passieren, um sie zu entlasten. Aus diesem Grund unterstützen wir als größter Generalistenverband in der Pflege die streikenden Kolleginnen und Kollegen in Essen und Düsseldorf ausdrücklich“, sagt Martin Dichter, Vorstand des DBfK Nordwest.

Für das Uniklinikum Essen fordert die Gewerkschaft ver.di 200 neue Pflegefachpersonen. Etwa 150 Pflegende kämpfen hier für mehr Pflegefachpersonen im Klinikum. Nach Angaben des Klinikums bleiben aktuell sieben Stationen geschlossen und damit 250 Betten und etwa die Hälfte der OP-Säle ungenutzt. Seit Streikbeginn Mitte Juni wurde das Klinikum an 20 Tagen bestreikt, so der DBfK Nordwest, in denen etwa 2.000 Eingriffe streikbedingt ausgefallen sind. An der Uniklinik Düsseldorf streiken derzeit nach Klinikangaben 120 Pflegefachpersonen. Das habe zur Folge, dass von 1260 Betten aktuell nur 725 Betten belegt und nur 12 der 30 OP-Säle genutzt werden könnten.

Ende Juli erst waren die Verhandlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft und des GKV-Spitzenverbandes über Pflegepersonaluntergrenzen gescheitert. Der DBfK hatte bereits kritisiert, dass die Selbstverwalter die Verhandlungen über die Personalausstattung führten – nun fordert der Berufsverband Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf, sich der Sache anzunehmen. Deutschland sei im internationalen Vergleich abgehängt, was die Zahl der von jeder Pflegefachperson zu betreuenden Patienten angeht, erklärt der DBfK. Die Pflegepersonaluntergrenzen sollten hier eine verbindliche Anhaltsgröße sein, um die dramatische Situation der Pflegefachpersonen ernsthaft zu verbessern.

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