Sie sind hier: Startseite News DIP startet Befragung der Mitarbeitenden und Leitungen in der häuslichen Intensivversorgung
x
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

DIP startet Befragung der Mitarbeitenden und Leitungen in der häuslichen Intensivversorgung

30.06.2021 17:06
Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) startet mit dem Pflege-Thermometer 2021 die bislang größte Befragung im Feld der häuslichen Intensivversorgung. Ziel der Studie ist, unterschiedliche Perspektiven der betroffe-nen Menschen, ihrer Angehörigen, der versorgenden Dienste sowie die der Mitar-beiter*innen der Pflege zu erfassen.

Die Studie wird überwiegend mit Fördermitteln der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF) realisiert. Weitere Co-Förderer sind die Deutsche Fachpflege Gruppe (DFG), Linimed, Opseo sowie Resmed. Unterstützt wird die bundesweite Studie von zahlreichen Patientenorganisationen, Betroffenenverbänden und Selbsthilfegruppen.

„Pflegende in der außerklinischen Intensivversorgung leisten eine kompeten-te und sehr verantwortungsvolle Arbeit. Es ist wichtig zu erfahren, unter welchen Bedingungen sie dort arbeiten und mit welchen Herausforderungen sie in der Praxis konfrontiert sind“, erläutert Lothar Ullrich, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF), das Engagement.
Mit dem Start der zweiten Befragungswelle werden die Mitarbeitenden sowie Lei-tungskräfte der ambulanten Dienste, der Wohngemeinschaften sowie der stationären Einrichtungen zur Teilnahme angefragt. Die Teilnahme ist über die folgenden Links möglich:

Mitarbeitende: https://ww3.unipark.de/uc/Pflege-Thermometer2021_Befragung_Mitarbeitende/
Leitungskräfte: https://ww3.unipark.de/uc/Pflege-Thermometer2021_Befragung_Leitungskraefte/

„Mit der Befragung wollen wir den Pflegenden eine Stimme geben, die in der öffentlichen Diskussion oftmals nicht hinreichend beachtet werden“, betont Prof. Dr. Michael Isfort, Leiter der Studie. „Intensivversorgung wird überwie-gend im Kontext der Krankenhäuser diskutiert. Dabei gibt es Tausende von Mitarbeitenden, die ohne Absicherung durch Teams, Ärzt*innen und Zugang zu Material täglich die Versorgung stabilisieren“, so Isfort weiter.
Hintergrund der Studie ist, dass in diesem Sektor der Versorgung keine systematischen Datenerfassungen und kein öffentliches Berichtswesen vorliegt. Wichtige Aspekte der Steuerung der Versorgung und der Fachkräftesicherung können ohne Daten nur unzureichend in die politische Diskussion eingebracht werden. Das Pflege-Thermometer 2021 bietet die Möglichkeit, zentrale Hinweise aus dem Feld der ambulanten Versorgung, der Betreuung in Wohngemeinschaften sowie in stationären Einrichtungen zu bündeln und so Forderungen für eine Stabilisierung abzuleiten.

Innerhalb der Pflege-Thermometer-Reihe stellt das Pflege-Thermometer 2021 die zehnte Studie dar, die eine Bewertung eines Teilbereichs der pflegerischen Versorgung in Deutschland ermöglicht. Die Veröffentlichung ist für das Frühjahr 2022 vorgesehen. Die Ergebnisse der Pflege-Thermometer-Studien werden kostenlos über die Institutshomepage (www.dip.de) online zur Verfügung gestellt.

Artikelaktionen
Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

Die Kraft der größten Berufsgruppe

Termine
Humor und Achtsamkeit in der Pflege 10.09.2021 10:00 - 15:00 — Berlin
Zentrale Notaufnahme im Fokus 05.10.2021 08:30 - 17:00 — Düsseldorf
RehaForum 2021 21.10.2021 - 22.10.2021 — Köln
Betriebliches GesundheitsManagement 2021 26.10.2021 - 27.10.2021 — Köln
Berliner Pflegekonferenz 2021 09.11.2021 - 11.11.2021 — Westhafen Event & Convention Center, Berlin
Kommende Termine…
« Juli 2021 »
Juli
MoDiMiDoFrSaSo
1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031