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Lohfert-Preis 2019 geht ans Allgemeine Krankenhaus der Stadt Wien

16.05.2019 14:09
Das Projekt „Vereinfachung und Vereinheitlichung der stationären Pflegedokumentation“ des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Wien – medizinischer Universitätscampus (AKH Wien) erhält den Lohfert-Preis 2019, der in diesem Jahr zum siebten Mal vergeben wird. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Er steht unter der Schirmherrschaft der Hamburger Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. Die Preisverleihung und Vorstellung des Preisträgers findet am 17. September 2019 im Rahmen des Gesundheitswirtschaftskongresses in Hamburg statt.

Initiatoren des Projekts am AKH Wien sind nach Angabe der Stiftung die Pflegeberaterinnen Renate Hadi, Maria Stockmayr, Eveline Beutl und Sabine Eder, für die elektronische Umsetzung ist David Bayer, Leiter Abteilung Pflege- und Betriebsprozesse verantwortlich, Auftraggeberin ist Sabine Wolf, MBA, Direktorin des Pflegedienstes.

Partizipativer und multiprofessioneller Zugang entscheidend für den Erfolg

Das Projekt setzt sich aus verschiedenen Maßnahmen zusammen, die bereits im AKH Wien umgesetzt worden seien. Ziel sei es demnach gewesen, die Inhalte in der Dokumentation nach dem Leitmotiv „So wenig wie möglich, so viel wie nötig“ auf den Normalstationen zu verschlanken, zu vereinheitlichen und auf eine digitale Pflegedokumentation umzustellen.

Entscheidend für das Gelingen des Konzepts ist nach Angabe der Projektträger der partizipative und multiprofessionelle Zugang. Während der Erarbeitungsphase berieten eine Juristin, eine Qualitätsbeauftragte und Fachexpertinnen von intern und extern das Kernteam von vier Pflegeberaterinnen.

Dr. Andreas Tecklenburg, Mitglied der Jury, begründet die Wahl des Preisträgers 2019: „Das ausgewählte Projekt hat durch seine kontinuierliche konsequente Vorgehensweise, die Pflegeplanung neu zu organisieren, zu vereinfachen und zu digitalisieren, großen Mut bewiesen. Besonders das „Weglassen von Bürokratie“ beeindruckte die Jury. Die nachhaltige Ausrollung in der gesamten Einrichtung sowie der Fokus auf die Patienten, die Pflege besonders nötig haben, entsprechen dem Kerngedanken der Christoph Lohfert Stiftung.“

Prof. Dr. Dr. Kai Zacharowski, Vorsitzender des Vorstands der Christoph Lohfert Stiftung, begrüßt die Entscheidung der unabhängigen Jury: „Mit der Wahl des Preisträgers 2019 hat die Jury ein vorbildliches Projekt ausgewählt, das durch seinen partizipativen und multidimensionalen Ansatz die Pflege enorm entlastet und mehr Zeit für den Patienten schafft.“

Zum Lohfert-Preis
Das Thema des diesjährigen Lohfert-Preises lautete: „Mehr Zeit für den Patienten – digitale Konzepte zur Entlastung der Pflege“. Der Preisträger 2019 wurde nach Angaben der Stiftung von einer unabhängigen Jury mit Vertretern aus dem Gesundheitswesen aus 30 eingegangenen Bewerbungen ausgewählt.

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