Sie sind hier: Startseite News Neuer Masterstudiengang bildet Fachleute für Palliative Care aus
x
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Neuer Masterstudiengang bildet Fachleute für Palliative Care aus

04.11.2019 12:52
Mit der Versorgung schwer- und sterbenskranker Menschen in allen Lebensphasen beschäftigt sich nicht nur die Medizin. Auch die Pflege-, Geistes- und Sozialwissenschaftler und -innen widmen sich dieser Aufgabe und erforschen sie. Dabei ist Palliative Care eine relativ junge Disziplin. Es gibt kaum Studiengänge, die auf eine Tätigkeit in der Palliativversorgung oder in der Forschung vorbereiten, doch gerade solche Fachleute werden immer mehr gesucht. Prof. Dr. Claudia Oetting-Roß und Meike Schwermann vom Fachbereich Gesundheit der FH Münster haben deshalb den Masterstudiengang Palliative Care initiiert.

Das berufsbegleitende, sechssemestrige Programm startet erstmals zum Sommersemester 2020 und ist – abgesehen von den Semestergebühren – kostenlos. Wer sich dafür interessiert, sollte sich den 12. November vormerken. Denn dann findet um 16 Uhr am Fachbereich Gesundheit, Johann-Krane-Weg 21, in Münster, eine Infoveranstaltung statt.

„Unser Ziel war es, einen Studiengang aufzubauen, der mehrere Perspektiven integriert: gesundheits- und pflegewissenschaftliche, sozial- und geistes- sowie kulturwissenschaftliche“, sagt Oetting-Roß. Und an all diese Professionen richtet sich das Masterprogramm – vorausgesetzt, die Bewerber sind in der Palliativversorgung integriert und weisen mindestens einen Bachelor- oder Diplomabschluss nach. „Diese Vielfalt ist der große Pluspunkt unseres Programms“, so Schwermann. Wer es absolviert, arbeitet disziplinübergreifend miteinander – und lernt, wissenschaftliches Handeln in die Strukturen der palliativen Versorgung zu implementieren und diese weiterzuentwickeln. Dazu zählt zum Beispiel, den psychologischen Bedürfnissen der Menschen in der letzten Lebensphase gerecht zu werden, das körperliche Wohlbefinden während des Krankheitsverlaufs evidenzbasiert zu fördern und die klinische sowie ethische Entscheidungsfindung in der Palliativversorgung zu initiieren, moderieren und evaluieren. „Wir verknüpfen Theorie und Praxis, indem die Studierenden methodengeleitet Fallsituationen kennenlernen, diskutieren und Praxisprobleme bearbeiten“, hebt Oetting-Roß hervor. „Diese reflexive Kompetenz ist ein ganz wichtiges Ziel!“

Wer sich für den Studiengang interessiert, kann sich ab dem 14. November 2019 bis zum 29. Februar 2020 bewerben. Ausführliche Informationen zum Programm und zum Bewerbungsverfahren finden sich unter www.fhms.eu/palliative-care.

Artikelaktionen