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Mitarbeiter unterstützen: Die Nui-Pflege-App gibt pflegenden Angehörigen Orientierung

16.11.2020 16:15
Pflege ist herausfordernd: emotional, physisch und finanziell. Für manchen Angehörigen kaum zu bewältigen. Um hier eine Lösung zu bieten, wurde "Nui" entwickelt. Nui ist ein digitaler Begleiter, der Pflegende Angehörige während der gesamten Pflege-Reise unterstützen kann, insbesondere mit auf sie zugeschnittenen Informationen zur richtigen Zeit. Nui ist eine App für Pflegende Angehörige, die einen Pflegebedürftigen zu Hause versorgen. Nui hilft aber auch beim Aufbau eines Netzwerkes von Unterstützern und der Abstimmung der Organisation der informellen Pflege untereinander.

In Deutschland gibt es zwischen 3,3 und 5,2 Millionen Arbeitnehmer, die neben Ihrem Job noch einen Angehörigen zu Hause (ambulant) pflegen. Die mentale aber auch körperliche Belastung ist für die meisten enorm hoch – anspruchsvoller Job, eigene Familie, andere Verpflichtungen und zusätzlich die Pflege eines Angehörigen.

Die schwierigen Bedingungen unter denen die informelle Pflege heute stattfindet, haben nicht nur Auswirkung auf die Gesundheit des Gepflegten sondern auch langfristige Folgen auf die Pflegenden und ihr Umfeld.

Statistiken sprechen davon, so gibt das Unternehmen an, dass fast jeder zweite (40-60%) Pflegende früher oder später an Burnout oder Depression erkrankt, viele leiden unter Bandscheibenvorfällen oder ähnlichen körperlichen Beschwerden. Folge dieser Doppelbelastung sei, dass viele den Beruf aufgeben, sich sozial isolieren und zwangsläufig selbst früher pflegebedürftig werden.

Der Beruf ist jedoch ein wichtiger Ankerpunkt, um die Pflegenden weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen soziale Kontakte zu halten und auch das eigene Selbstbewusstsein durch die Arbeit zu stärken.

Laut dem Barmer Pflegereport kostet ein pflegender Mitarbeiter das Unternehmen pro Jahr zwischen 14.000 und 15.000 EUR. Gründe dafür sind v.a. die geringere Produktivität, häufige Fehlzeiten und Krankheit.

Die Nui Care GmbH stellt Unternehmen eine digitale Lösung zur Verfügung, die Mitarbeiter bei den Herausforderungen der täglichen Pflege unterstützt und die Vereinbarkeit mit dem Beruf deutlich vereinfacht. Dabei bezahlt der Arbeitgeber die Lizenzkosten für die App und der betroffene Mitarbeiter kann die App kostenlos nutzen. Die Nui-App bietet Unterstützung in verschiedenen Bereichen der häuslichen Pflege.

1. Pflegeleistungen in Anspruch nehmen

Über einen Chat stellt Nui dem Nutzer proaktiv kurze Fragen, die dabei helfen, die aktuelle Pflegesituation und mögliche Unterstützungsangebote zu ermitteln.

Im Anschluss gibt Nui eine Einschätzung welche Pflegeleistungen den Pflegenden zustehen, um was es sich dabei genau handelt und wie man diese beantragen kann. Darauf aufbauend gibt es zu jeder Leistung ein PDF inklusive Musteranträgen und Leitfäden, um bei der Beantragung weiter zu unterstützen. Gerade in einem so intransparenten Markt wie der Pflege werde so der Nutzer an die Hand genommen und über alle Leistungen informiert, die relevant seien.

Durch das genaue Verständnis der Pflegesituation könne Nui zukünftig in den richtigen Momenten auf passende Dienste aufmerksam machen und dabei helfen diese zu buchen. Falls die Familie also mal keine Zeit hat, schlägt Nui zum Beispiel vor einen Alltagshelfer zu involvieren. Insofern das Angebot für die pflegenden Angehörigen interessant ist, soll in Zukunft Nui bei der Buchung helfen. Diese Funktion ist aktuell noch nicht verfügbar.

2. Pflege Ratgeber

 

Für Pflegende Angehörige ist beim Eintritt einer Pflegesituation der Umgang mit den Symptomen des Pflegebedürftigen oft neu. Insbesondere deshalb benötige der Angehörige zur richtigen Zeit auf ihn zugeschnittene Informationen, wie er in einer bestimmten Situation mit den Herausforderungen umgehen kann.

Über den Nui-Chatbot erfrage Nui zunächst die aktuelle Situation und gebe dann zielgerichtet und personalisiert Informationen mit dem Umgang in der Pflege an den Nutzer, z.B. im Bereich Demenz, Schlaganfall oder Fragen der Grundpflege im Bereich Essen und Trinken oder Bewegung.

3. Organisation des Pflegealltags

 

Im nächsten Schritt soll Nui den Pflegenden dabei helfen, Freunde, Familie, Nachbarn, professionelle Pfleger etc. an der Pflege teilhaben zu lassen und die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen. Die Anzahl der Mitglieder pro „Familie“ ist unbegrenzt – schließlich ist das Ziel, dass so viele wie möglich sich beteiligen.

Über eine geteilte Terminübersicht und angehängte Kommentarfunktion sei zu jedem Zeitpunkt klar, wer sich um was kümmert und Unklarheiten könnten schnell besprochen werden.

Nui hat eine Vision: Das Unternehmen arbeitet an einer Zukunft, in der Senioren auch im hohen Alter unter guten Bedingungen in den eigenen vier Wänden leben können und die Angehörigen, trotz Job, Familie und Hobbies, eine liebevolle und qualitativ hochwertige Pflege gewährleisten können. Dazu nutzt Nui die modernen Möglichkeiten der Digitalisierung und innovativer Dienste und verbindet die beteiligten Menschen. "Wir verstehen Pflege als ein Zeichen der Liebe und Wertschätzung und nicht als Problem", lässt das Unternehmen wissen. Nui werde sich dabei immer mehr zu einem intelligenten Begleiter entwickeln, der mit passgenauem Rat zur Seite steht, wenn das am wichtigsten ist.

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