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Nominierte für Otto Heinemann Preis 2018 stehen fest

14.09.2018 09:17
Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ist zu einem wichtigen Kriterium bei den beruflichen Rahmenbedingungen geworden. Der Otto Heinemann Preis, ausgelobt von der spectrumK GmbH, dem BKK Dachverband e.V. und dem IKK e.V., würdigt das Engagement von Arbeitgebern. Jetzt wurden die nominierten Unternehmen für 2018 bekanntgegeben. Die Verleihung findet auf der Berliner Pflegekonferenz 2018 statt.

Das Thema Pflege ist ganz oben auf der Agenda angekommen. Jüngsten Prognosen zufolge gehen Experten von gut 4 Millionen Pflegebedürftigen bis zum Jahr 2035 aus. Doch während in der Öffentlichkeit noch über die richtigen Wege und mögliche Lösungen debattiert wird, sind einige Arbeitgeber schon weiter. Sie ermöglichen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch innovative und pragmatische Lösungen eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und der Pflege Angehöriger.

„Viele Arbeitgeber haben erkannt, dass sie ihre Angestellten bei der Doppelbelastung von Beruf und Pflege unterstützen müssen. Denn damit festigen sie nachhaltig das Verhältnis zu ihren Mitarbeitern. Die Pflege nimmt in einer Gesellschaft mit immer mehr älteren Menschen eine zentrale Rolle in allen Lebensbereichen ein“, erläutert Yves Rawiel, Initiator der Berliner Pflegekonferenz und Geschäftsführer von spectrumK. „Die Bedürfnisse der Mitarbeiter zu berücksichtigen bedeutet, sie in schwierigen Situation zu entlasten“, so Rawiel. Davon profitierten am Ende auch die Arbeitgeber. Beschäftigte, die dank der Arbeitgeber die Doppelbelastung durch Beruf und Pflege Angehöriger besser bestehen, seien wiederum erfolgreicher im Beruf.

Eine Jury aus Experten hat jetzt unter den Bewerbern für den Otto Heinemann Preis 2018 innovative und ambitionierte Arbeitgeber ausgewählt, die sich für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege stark machen. In drei Kategorien wurden jeweils drei Unternehmen für die Auszeichnung nominiert. Bei den Organisationen mit bis zu 1.000 Mitarbeitern wurden das Oberlandesgericht Köln, der Kreis Rendsburg-Eckernförde sowie die Alexander-Stift GmbH auserkoren. In der Kategorie mit bis zu 5.000 Mitarbeitern ziehen die IKK Südwest, die St. Elisabeth-Stiftung und der LVM Landwirtschaftlicher Versicherungsverein a.G. in die finale Runde ein. Und aus den Bewerbern ab 5.001 Mitarbeitern wurden die Henkel AG & Co. KGaA, Standort Düsseldorf, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und die Fraport AG in die letzte Auswahl berufen.

Die Möglichkeiten sind vielfältig

Die nominierten Unternehmen und Institutionen halten verschiedene Maßnahmen und Angebote für ihre Mitarbeiter bereit, mit denen sie die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege fördern. Dazu gehören zum Beispiel die Einrichtung von Arbeitszeitbudgets im Sinne von Zeitkonten, die aufgebaut und im Bedarfsfall abgerufen werden können. Einige Arbeitgeber unterstützen ihre Mitarbeiter beispielsweise bei der Nutzung von Programmen wie „Betsi“ oder „Balanceplus“ der Deutschen Rentenversicherung. Ebenfalls ein spannender Ansatz ist die Ausbildung in Teilzeit oder die Einordnung der Auszeit für Pflege als Weiterbildung. Dabei kommen die in der Pflege von Angehörigen erworbenen Erfahrungen und Fähigkeiten über spezielle Transfermaßnahmen dem gesamten Unternehmen zugute. Viele der nominierten Unternehmen eint, dass sie für Familienfreundlichkeit zertifiziert und als besonders attraktive Arbeitgeber prämiert wurden.

„Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ist ein bestimmendes Thema unserer heutigen Arbeitswelt. Es existieren mittlerweile sehr viele kluge Lösungen“, lobt Yves Rawiel das Engagement der Bewerber und Nominierten für den Otto Heinemann Preis 2018. Der Einsatz der Unternehmen müsse weiter gefördert werden. „Damit stärken wir letztlich die Pflege in unserer Gesellschaft“, schließt Rawiel.

Die Verleihung des Otto Heinemann Preises 2018 findet am 8. November 2018 auf der 5. Berliner Pflegekonferenz statt.

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