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Start für neuen Gesundheitsstudiengang

09.04.2019 15:41
Sowohl den Bachelor of Science als auch die staatliche Anerkennung als Fachpflegeperson für Psychiatrie – das strebt die erste Kohorte im Studiengang Psychiatrische Pflege/Psychische Gesundheit an. Die acht Studierenden, nach Angaben der Hochschule allesamt berufserfahrene Fachkräfte in der Gesundheits- und Krankenpflege, nutzen das Angebot, das der Fachbereich Gesundheit an der FH Münster und das Peplau-Kolleg am St. Rochus-Hospital Telgte gemeinsam entwickelt haben.

Gleich mehrere Ziele hatten die Kooperationspartner nach eigener Auskunft dabei im Blick: Einerseits wollen sie berufserfahrenen Fachkräften in der Gesundheits- und Krankenpflege die Chance ermöglichen, ihre Kompetenzen zu erhöhen, um komplexe Aufgaben zu übernehmen und die Patientenversorgung zu verbessern – und damit auch ihre Aufstiegs- und Karrieremöglichkeiten zu erweitern. Andererseits erhoffen sich die Initiatoren vor allem eine bestmögliche gemeindenahe Vor- und Nachsorge. „Denn die Zahl von Patienten mit psychischen Erkrankungen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen und die Behandlungsdauer in den psychiatrischen Kliniken verkürzt worden. Wir können uns sehr gut vorstellen, dass Absolventen dieses Studiengangs beispielsweise die interdisziplinäre Fallsteuerung mit Ärzten übernehmen“, erklärte Klaus Peter Michel, Leiter des Peplau-Kollegs. Auch die integrierte Versorgung mit komplexen psychiatrisch-psychotherapeutischen Akut-Behandlungen im häuslichen Umfeld seien ein mögliches Berufsfeld.

„Die Inhalte an der Hochschule konzentrieren sich vor allem auf die Befähigung, zentrale pflegewissenschaftliche und pflegerisch-psychiatrisch relevante Theorien, Methoden und Prinzipien kritisch zu analysieren und diese auf die unterschiedlichen Handlungsfelder und Settings der psychiatrischen Versorgung zu übertragen“, ergänzt Prof. Dr. Marcellus Bonato.

Alle Informationen zum Studiengang gibt es auf www.fh-muenster.de/gesundheit unter dem Link Studienangebot.

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