Sie sind hier: Startseite News vdek begrüßt geplante Pflegereform - Pflegebedürftige auch von Investitionskosten entlasten
x
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

vdek begrüßt geplante Pflegereform - Pflegebedürftige auch von Investitionskosten entlasten

06.10.2020 09:48
Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) begrüßt das von Gesundheitsminister Jens Spahn vorgelegte Konzept für eine Pflegereform. Die Politik gehe drängende Probleme an, erklärt Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des vdek. Die Reform sei im Sinne der Pflegebedürftigen und Beschäftigten.

„Dass Minister Spahn die pflegebedingten Eigenanteile in der stationären Pflege bei 700 Euro deckeln und auf 36 Monate begrenzen will, ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Die steigenden finanziellen Belastungen sind für immer mehr Bewohner von Pflegeeinrichtungen und ihre Angehörigen kaum noch zu stemmen“, sagte die Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner. Die Ersatzkassen fordern seit vielen Jahren eine finanzielle Entlastung der Betroffenen. Derzeit müssen sie für einen Heimplatz im Bundesdurchschnitt 2.015 Euro monatlich aus eigener Tasche zuzahlen - für Pflege, Investitionskosten sowie Unterkunft und Verpflegung.

Elsner forderte zugleich weitere Reformmaßnahmen: „Es muss geklärt werden, wer die Investitionskosten zu tragen hat. Auch hier brauchen die Pflegebedürftigen eine Entlastung. Denn die Kosten, die sie übernehmen, belaufen sich im Bundesschnitt bereits jetzt auf 455 Euro pro Monat. Eine verbindliche Verpflichtung zur Übernahme der Investitionskosten durch die Länder muss daher Teil der Pflegereform werden.“

Für die Reform ist ein Steuerzuschuss geplant. Dies sei richtig, so Elsner. „Zugleich sollte sich die private Pflegeversicherung (PPV) aber über einen gemeinsamen Solidarausgleich mit der sozialen Pflegeversicherung (SPV) an der Finanzierung beteiligen.“ Dies sei solidarisch, da die PPV vor allem einkommensstarke Personen mit einer günstigeren Alters- und Geschlechtsstruktur versichert. Ein gemeinsamer Finanzausgleich könnte die SPV um bis zu zwei Milliarden Euro jährig entlasten.

Artikelaktionen
abgelegt unter: ,
Corona

Liebe Leser, Anzeigenkunden, Geschäftspartner und Freunde,

unsere Mitarbeiter sind in den kommenden Wochen zumeist nur noch im Home-Office erreichbar, um der Ansteckungsgefahr in öffentlichen Räumen / Nahverkehr so weit es geht auszuweichen. Bitte nehmen Sie per E-Mail Kontakt auf, danach wird sich die Redaktion und/oder Leserservice/Anzeigenmanagement mit Ihnen in Verbindung setzen.

Bleiben Sie gesund!

Ihre Redaktion von "Monitor Pflege"

Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

Pflege-Wertschätzung nutzen: Die Corona-Lektionen

Termine
Berliner Pflegekonferenz 2020 05.11.2020 - 12.11.2020 — Westhafen Event & Convention Center, Berlin
Kommende Termine…
« Oktober 2020 »
Oktober
MoDiMiDoFrSaSo
1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031