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Stadtentwicklung: Erreichbarkeit wichtiger Stellen im Quartier gewährleisten

25.09.2019 09:57
Professorin Heike Köckler von der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) sprach auf dem 13. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik zum Thema ‚Indikatorenbasierte gesundheitsfördernde Stadtplanung‘.

Wie Dr. habil. Heike Köckler, Professorin für Sozialraum und Gesundheit im Department of Community Health der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum), gegenüber dem ZDF sagte, sieht sie in der angestrebten Verkehrswende nicht nur einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz, „sondern auch einen Beitrag zu Bewegung im öffentlichen Raum und somit für physische Fitness und häufig auch Anlass für Begegnung“. Städtebauer sollten deshalb darauf achten, dass Stadtbewohner wichtige Stellen in ihrem Alltag „anlaufen“ könnten. Dieses Konzept mache international unter dem Begriff ‚walkabililty‘ Karriere.

Heike Köckler verweist im Zusammenhang mit der Frage nach sozialgerechter Bodennutzung an Paragraph 1 des Baugesetzbuchs, in dem eine „dem Wohl der Allgemeinheit dienende sozialgerechte Bodennutzung“ gefordert werde. Köckler: „Dies wird jedoch nicht ausreichend umgesetzt. So haben viele Menschen keinen Zugang zu angemessenem bezahlbarem Wohnraum.“

Hier geht es zum ZDF-Bericht von Marcel Burkhardt.

Der Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik unter dem diesjährigen Motto ‚Wie Städte gesund werden können‘ fand vom 18. bis 20. September 2019 in Stuttgart statt. Eingeladen hatten das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, die Bauministerkonferenz der Länder, der Deutsche Städtetag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Expert*innen diskutierten auf dem Kongress Lösungen für städtische Probleme.

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