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We+Care: 1.5 Millionen Euro zur Erhöhung der Lebensqualität am Ende des Lebens

07.07.2020 15:30
We+Care, das Schweizer Pilotprojekt im Bereich der Pflegekoordination erhält eine Finanzierung vom AAL-Innnovationsprogramm der europäischen Union. Das drei Jahre dauernde internationale Forschungsprojekt mit dem Namen "Quality of Life at the End of Life" will die Lebensqualität von Pflegebedürftigen am Lebensende, ihren betreuenden Angehörigen und inter-professionellen Teams von Pflegedienstleistern verbessern.

Das Pilotprojekt We+Care, das 2018 ins Leben gerufen wurde, nutze das wertvolle Wissen von betreuenden Angehörigen und helfe bei der Organisation von Lösungen zur Betreuung und Pflege, indem es fundierte Empfehlungen darüber abgebe, wie ein Versorgungsnetzwerk aufgebaut und koordiniert werden kann, um die Ressourcen integrierter Teams zu stärken.

Das "QEoL"-Projekt will We+Care dabei helfen, sein Angebot für Palliativpflegeeinrichtungen zu erweitern, indem es verbundene Familien unterstützt, z.B. letzte Wünsche ihrer Angehörigen in der virtuellen Realität zu erfüllen. Die Finanzierung des Projekts beläuft sich nach eigenen Angaben auf insgesamt 1.5 Millionen Euro, davon entfielen 0.8 Millionen Euro auf öffentliche Mittel der AAL Association, die von der Europäischen Kommission, der Schweizer Innovationsförderungsagentur Innosuisse, dem kanadischen Institut für Gesundheitsforschung CIHR und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG finanziert werden.

Die bis zum 31. Dezember 2022 laufende Studie sieht vor, dass sich die Partner des Projekts intensiv mit den spezifischen Bedürfnissen der Menschen in der allerletzten Lebensphase auseinandersetzen und aufzeigen, wie diese durch die Anwendung neuer Technologien erfüllt werden können. Hierzu werde die offene Entwicklungsplattform von We+Care entsprechend erweitert. Damit soll ein Beitrag dazu geleistet werden, das Tabu-Thema Sterben und die Art und Weise, wie über das Lebensende gesprochen wird, aufzuweichen.

Das Projekt wird umgesetzt in Partnerschaft mit dem koordinierenden Verein Pro Aidants - der Schweizerischen Interessenvertretung für betreuende Angehörige, dem Langlebigkeits-Startup We+Tech, dem Team für aktives betreutes Wohnen vom iHomeLab der Hochschule Luzern, der Sektion für Langzeitpflege des Departements für Gesundheit und Soziales im Kanton Aargau, dem TAG-Lab-Team der Universität Toronto Mississauga - spezialisiert auf Technologien für das Altern in Würde und dem in Innsbruck ansässigen Smart in Life e.U. - Beratungsunternehmen für intelligente und assistive Technologie.

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