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Berlin klar pro Pflegekammer

21.04.2015 17:10
In einer von der Alice Salomon Hochschule Berlin im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales durchgeführten Studie zur "Akzeptanz einer Pflegekammer im Land Berlin" sprachen sich 58,8 % der Befragten klar für die Errichtung einer Landespflegekammer aus, dagegen waren nur 17,1 %, während 13,8 % eher unschlüssig waren ("kann ich nicht beurteilen").

Letzteres ist vielleicht kein Wunder, denn 18,1, % der Befragten hörten nach eigenen Angaben zum ersten Mal von diesem Thema, während 42,8 % das Thema immerhin vom Begriff her kannten. Doch nur 36,1 % hatten sich mit der Möglichkeit zur Errichtung einer Pflegekammer näher beschäftigt. Dabei steht Berlin insbesondere im Vergleich zu Niedersachsen und Hamburg sehr gut da. In der Bundeshauptstadt gibt es laut Berliner Senat in einer Presseinformationen nur einen sehr geringen Anteil an Personen, die bisher keine Berührung mit der Pflegekammer hatten. In Niedersachsen liege der Wert hingegen bei 30 % und in Hamburg bei 20 %. Mit einem Wert von 18,1 % hat Berlin damit die geringste Anzahl an nicht informierten Personen, was u.a. auch auf die gute Öffentlichkeitsarbeit durch Informationsveranstaltungen und Flyerverteilung der unterschiedlichen Gremien, wie z.B. die der Allianz Pflegekammer und der ASH zurückzuführen ist. Die Studie war absichtlich darauf angelegt, dass den zu befragenden Personen ein umfangreiches Informationsmaterial zur Verfügung steht, um ihnen die Möglichkeit einer umfassenden Information zu geben.

In der Berufsgruppe der Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger ist nach Ergebnissen der Studie - erstellt unter der Leitung von Prof. Dr. Ingrid Kollak - der Anteil der Befürworter der Errichtung einer Pflegekammer mit 62,2% am höchsten. Hier gibt es gleichzeitig auch den geringsten Anteil an Gegnern der Pflegekammer. Bei der Berufsgruppe der Kinderkrankenpflege sind mit 52,1% mehr als die Hälfte für die Errichtung einer Kammer. Mit 49,8 % ist der Anteil der Befürworter in der Berufsgruppe der Altenpflegerinnen und Altenpfleger am geringsten. Dennoch ist knapp jeder zweite der Befragten für die Errichtung. Diese Berufsgruppe weist mit 22,3% den höchsten Anteil an Gegnern der Pflegekammer auf.

Die Studie macht ebenso deutlich, dass sich insbesondere Berufseinsteiger mit 67,8 % von der Pflegekammer versprechen, dass sie dadurch eine aktive Einbringung in die Ausgestaltung ihrer Tätigkeit erhoffen. Es sei, so der Berliner Senat in einer Presseinformationen, schon signifikant, dass dieser Personenkreis, der sich dadurch auch eine sehr langfristige Einwirkung auf Ihre Berufsausübung verspricht, so überproportional dafür ist.  Auch der Personenkreis mit einer Berufserfahrung 10-19 Jahre zeige mit 58,6 % dass eine große Mehrheit auch mit hoher Berufserfahrung sich für die Arbeit der Pflegekammer ausspricht. Das verdeutliche, dass keine Altersgruppe grundsätzlich gegen die Pflegekammer ist und damit auch, dass sich die berufserfahrenen Kollegen Verbesserungen durch die Einführung der Kammer erhoffen.

 

Alice Salomon Hochschule Berlin: http://www.ash-berlin.eu/

Die Fakten zur Kammer-Studie finden Sie hier

Unterlagen zur Studie finden Sie hier zum Download

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