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Editorial

Neues Qualitäts- und Prüfsystem des MDK

>> Titelinterview mit Dr. Peter Pick, Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS)

Das neue Qualitäts- und Prüfsystem startet in der stationären Pflege. Am 1.Oktober fällt in den Einrichtungen der Startschuss für die eigene Bewertung des Status der Bewohner. Diese Ergebnisse werden eine der drei Säulen des neuen Qualitäts- und Prüfsystems: Ergebnisindikatoren, MDK-Prüfung und Qualitätsdarstellung. Insgesamt stellt das neue Verfahren die versorgungsrelevanten Aspekte der Bewohner stärker in den Prüffokus und bezieht die Einrichtungen erheblich stärker in die Bewertung ein. Durch ein Benchmarking soll der Dialog zwischen Medizinischem Dienst und den Pflegeeinrichtungen deutlich gestärkt werden. Sicherlich wird diese Herangehensweise auch auf die ambulante Pflege übertragen werden.“

Wir haben dazu ein Gespräch mit Dr. Peter Pick, dem Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS), über Einzelheiten und Hintergründe des neuen Verfahrens geführt. Zusätzlich auch über das kommende MDK-Reformgesetz, dass die Medizinischen Dienste noch unabhängiger von den Krankenkassen machen will. Der Entwurf des MDK-Reformgesetzes stößt bisher auf durchaus geteiltes Echo.

6. Berliner Pflegekonferenz und Interview mit Yves Rawiel
Am 7. November 2019 findet die Berliner Pflegekonferenz statt. Es geht dabei um alle aktuellen Fragen und Probleme, z.B. wie wir die Versorgungsunterschiede zwischen Flächenländern und Ballungszentren in der Pflege besser meistern. Wir haben dazu ein Gespräch mit Yves Rawiel geführt, dem Initiator und Geschäftsführer von spectrumK.

DKI Krankenhaus Barometer 2019: Zwischenergebnisse zu Pflegepersonaluntergrenzen
Das Deutsche Krankenhausinstitut (DKI) präsentiert als Zwischenergebnis einer repräsentativen Umfrage die Zahlen zu Pflegepersonaluntergrenzen in Kliniken, pflegesensitiven Allgemeinstationen und Intensivstationen. Bisher sind die Daten von rund 200 Krankenhäusern erfasst. Die Zahlen zeigen, dass die Pflegepersonaluntergrenzen nach Einschätzung der Krankenhäuser zu gravierenden Einschränkungen bei der Versorgung führen. Deshalb fordert das DKI, „den Umstieg auf ein Pflegepersonalbemessungsinstrument jetzt einzuleiten“.

Angehörige zentral für die Pflegeversorgung
Chris Behrens, Unternehmensbereichsleiter Pflege und Pflegestützpunkte der AOK Nordost, sagt im Trend-Dossier der Gesundheitsforen Leipzig für die nächsten zehn Jahre voraus, dass es zu deutlich wahrnehmbaren ökonomischen und strukturellen Veränderungen zugunsten der pflegenden Angehörigen kommen wird.

Wissenschaftlicher Beitrag
Eggert präsentiert Ergebnisse des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) zur Medikation in der häuslichen Pflege und zum Risiko unerwünschter arzneimittelassoziierter Gesundheitsereignisse im häuslichen Versorgungsalltag, in dem die pflegenden Angehörigen sehr oft eine zentrale Rolle spielen. Das ZQP hat dazu 1.011 pflegende Angehörige im Alter zwischen 40 und 85 Jahren online befragt. 76% der Befragten sind regelmäßig in den Medikationsprozess eingebunden und berichten, dass sie im letzten halben Jahr mindestens ein Problem bei der Medikamentenversorgung hatten. 23% empfinden ihre Aufgaben als belastend. Interventionen für bessere Medikation sollten deswegen die Angehörigen unbedingt einbeziehen.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Herbst und, wie immer, interessante Lektüre, die sie für Ihren beruflichen Alltag nutzen können. <<

Mit herzlichen Grüßen

Ihr
Professor Dr. Reinhold Roski
Herausgeber „Monitor Pflege“

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Aktuelle Ausgabe

„Monitor Pflege“ versteht sich als unabhängiges, umfassendes und interdisziplinäres Fachorgan für das gesamte Themenfeld Versorgung, Management und Forschung in der Pflege. Die Zeitschrift, die in Kooperation mit dem Deutschen Pflegerat und spectrumK publiziert wird, will für die Pflege in Deutschland eine bessere Wahrnehmung im Gesundheitssystem erreichen. Die Herausgeberschaft übernimmt Prof. Dr. Reinhold Roski, die Chefredaktion wird von Peter Stegmaier übernommen. Redaktionsleiterin ist Kerstin Müller M.A.

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